Schwarz-liebende Menschen suchen Kraft für außergewöhnliche Aufgaben in der Hingabe. Sie drängen sich nicht auf, verstehen es aber ihre Ansprüche geltend zu machen. Sie haben oft nicht viel, weil sie mitunter wenig Wert auf Besitz legen. Sie schätzen den, der mit ihnen geht, und gehen mit allen, die sie um ihrer Interessen willen mögen.
Freundschaftliche Beziehungen werden von Schwarz-Liebhabern oft nur kurzfristig unterhalten. Sie verehren den Verstand, das Rechenkunststück, die Magie unterschiedlichster Arten, das sich durchbeißen in einer Misere, das Leben nach dem Tod. Sie fürchten sich oft, ohne zu erkennen wovor. Wenn es bergab geht, werden sie größer. Sie wollen die große Leistung und ringen dabei hauptsächlich um Alltägliches.
Wer Schwarz bevorzugt grenzt seine Empfindungen im Bewußtsein ab gegen die - wie er es fühlt- Freibeuterei eines umgebenden farbigen Raumes. Manches braucht eben seine Zeit (Gedanken oder auch Ungeborenes), bis es sich dem Licht aussetzten kann. Schwarz-Liebhaber können zwischen Sein und Sein schwanken - entweder, weil sie sich nicht durchdringen können oder weil man sie nicht läßt.
Schwarz ist für viele Jugendliche in der Pubertät die Lieblingsfarbe. Das drückt eine Hinwendung nach innen aus mit der gleichzeitigen Abschirmung von der Umwelt aus. Individualisten und Egozentriker bevorzugen schwarz.
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Blauer - Roter - Gelber - Grüner Denktyp
©2000-2008 Marlene Stadler
aktualisiert am 31.08.2008